DER SCHLAF DES VERGESSENS GEBIERT UNGEHEUER

DER SCHLAF DES VERGESSENS GEBIERT UNGEHEUER

THEATER. EIGENPRODUKTION DER GRUPPE AUS 6 NACH HANS FALLADAS „JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN“ (GEWIDMET JACK TERRY).

SA 1.4.
19 Uhr

Auszug aus einem Zeitungsbericht im „Neuen Tag“ vom 27.01.2017:

(…) Düsseldorfer Gymnasiasten haben Jack Terry, Sprecher der ehemaligen Häftlinge des KZ Flossenbürg, ein Theaterstück gewidmet. Die Aufführung, die auch Schüler aus der Region sehen, "hat mich überwältigt", sagt der 86-Jährige am Ende. (…) Machen Sie sich Sorgen, Mr. Terry? "Ja." Kann ein Theaterstück helfen, dass es weniger werden? "Sicher." Terry sitzt in einem Eck des früheren SS-Casinos in der KZ-Gedenkstätte. (…) Er spricht über die Gefühle, die die Welt heute in ihm auslöst. "Eine Welt im politischen Chaos", wie er sagt, mit Kriegen wie der in Syrien, Terrorismus, einem aggressiven Russland und einer immer lauteren Rechten in Europa. Doch solange die Rechten sich in einer Demokratie ganz offen der Gegenseite stellen müssen, solange gibt es Hoffnung. Zumindest wenn die anderen dagegen arbeiten. Die, die aus der Geschichte gelernt haben, sagt Terry, "sind die Wächter der Demokratie". Ein Theater wie dieses könne helfen gegen das Vergessen. Auch um sich daran zu erinnern, dass der Schritt ins Grauen mitunter schneller getan ist als erwartet. So wie 1933. "Manchmal", sagt Terry, "reicht nur eine einzige Wahl."

Von und mit:

Gruppe aus 6: Ji Hun Park, Leander Gislason, Wiktoria Palmer, Lisa Marie Steffen, Lorelei Holtmann, Dorothea Lückerath, Ghada Hanrath, Leyla Mochrefie, Christopher Brosch, Doris Dziadzka, André Poncelet, Ferdinand Berzdorf

Technik

Raoul Landwehr

Spielleitung

Sandra Hartung