UNERSÄTTLICH: WENIG.VIEL. MEHR.

UNERSÄTTLICH: WENIG.VIEL. MEHR.

THEATER. JOSEPH-BEUYS-GESAMTSCHULE.

DI 4.4.
16 Uhr

Sind die Menschen unersättlich oder haben sie einfach nur Hunger? Der Hunger ist ein Urtrieb, ein Bedürfnis, das gestillt werden muss, aber auch ein Begehren nach mehr, das immer wieder aufs Neue erwacht. Wenn das also Hunger ist, dann wonach?

Lebensmittelindustrie, Modeindustrie, Pharmaindustrie und auch die Medien kennen die Antwort: Sie verkaufen den Menschen diese Antwort als Bedürfnis. Die Ware wird zum Fetisch. Nach jedem Kauf erwacht sofort wieder der Wunsch nach etwas Neuem.

Wer hat zu viel? Wer hat zu wenig? Wer muss mehr haben? Und dann regiert nur noch das Geld: Ausbeutung, Kriege und Armut sind die Konsequenzen.

Die Menschen können nichts dafür, Mephisto alleine ist für das Böse auf der Welt verantwortlich. Oder doch nicht? Fragen wir ihn doch persönlich, was er dazu meint. Und was ist eigentlich mit Faust? Sein Hunger nach Erkenntnis und sein Lebenshunger: Wie lassen die sich vereinbaren?

„Faust“ von J.W. von Goethe, „Hunger“ von M. Caparrós und eigene Texte dienten den Schülern als Inspirationsquelle für das Theaterprojekt. Entstanden ist eine Szenencollage, die die Auseinandersetzung mit diesen Fragen verbildlicht.

Von und mit:

Albina Alija, Bilal Bouchtat, Yousra Boughalab, Halide Bülbül, Trinetra Dhaliwal, Zalina Dshangischieva, Gaye Egri, Kamal El Bakali, Mohammed El Meziani, Hanin El-Ghashash, Ines Garcia-Gonzalez, Aylin Kaya, Kim Louis, Michelle Malo, Fethiya Mohammed, Meryem Özcan, Sabrina Shayayeva, Philipp Tellbach, Adina Wolfinger, Zuhal Yagci, Emsa Zekir, Sofian Zibouh

Spielleitung

Sonja Willenbrock, Aleksandra Respondek

Technik

Gülcan Jusuf, Philipp Tellbach

Kreatives Schreiben

Joseph-Beuys-Gesamtschule